Archive for Juli, 2008

Unser Minchen hat es wieder erwischt.
Diesmal ziemlich heftig: spastische Bronchitis. Sie keucht und bellt wie ein altersschwacher Hund und fiebert vor sich hin, die arme Maus.

Frau Doktor hat sie gleich medikamentös versorgt und nun hoffen wir, dass es ihr bald besser geht und sie auch wieder richtig isst und trinkt.

Erstaunlicherweise nimmt sie das alles ziemlich gelassen und ist fröhlich. Bis auf die allgemeine Schlappheit merkt man an ihrem Verhalten fast nix.

Schade. 6 Wochen keine Krabbelgruppe !!!
 2307085_2 Deshalb wurde heut so richtig gebruncht! Das war schön!
2307082_2 Und den Kindern hat es auch gefallen. Gab es statt der ülichen Brezeln und Hefezopf diesmal allerlei Leckerlis!

Die Prinzzessinnen haben sich sofort auf Gurke und Melone gestürzt und sich dann quer durch das Bufett gemampft!

6 Wochen können lang sein. Deshalb haben wir beschlossen, uns auch mal so zu treffen. Man vermisst sich sonst irgendwie!

Sina:

* trinkt perfekt alleine! Sie sagt laut "Dädä" und zeigt auf ihr Trinklernglas. Sie bleibt an Ort und Stelle, wenn sie trinkt. Und wenn sie fertig ist, stellt sie das Glas auf den Tisch und schiebt es von sich.

* füttert und beobachtet gerne die Meerschweinis ("Wawa"). Gibt dazu freiwillig das Futter aus der Hand und schaut fasziniert zu, wie das Beute machende Meerschweini mit dem Futter verschwindet. Spannend sind auch die Essgeräusche der Viechs und dass das helle Meerschweini sich streicheln lässt.

* führt problemlos kleine Aufforderungen aus, wie "Geh zum Stuhl, es gibt essen", "Zur Türe, es geht ins Bett", "hol xyz", "wo ist xyz" (dann geht sie hin und zeigt drauf oder bringt xyz gleich her), "Komm Nase putzen, Hose hochziehen, Frischmachen o.ä.", "komm, Kuss" (dann kommt sie küssend auf einen zugerannt)…

* Neuestes Spiel: Dinge in einem Becher versenken, den Becher umdrehen, das Ding wieder reinstecken…

* Babbelt nachdrücklich und manchmal fordernd oder fragend in reinstem Kauderwelsch. Wenn man nicht (richtig) agiert, wird sie laut (als würden wir das dann besser verstehen!) . Singt auch ab und zu vor sich hin.

* Beim Essen nimmt sie ab und zu den Löffel selbst, wenn man ihn ihr hinhält und sie dazu auffordert. Sie isst dann auch einige Löffel so unterstützt selbst. Frühstücksbrot oder ähnliches "Fingerfood" (bis auf Obst), wird nur schwer gegessen und kleine Stückle darin wieder ausgespuckt.

 

Mina:

* trinkt alleine, würde aber mit der Glasbeute davonflitzen und wird, das Glas festhaltend, von mir unterstützt. Bei ihr heisst das Trinken auch "Dädä".

* Hat das Aufräumen für sich (und mich!) entdeckt. Rast durch die Gegend und sammelt Spielzeug ein, welches an einer Stelle dann gesammelt wird. Wenn ich Glück habe, ist das die Spielzeugtruhe.

* Hat noch Schwierigkeiten, das Futter an die Meerschweinis ab zu geben. Macht es mit meiner Hilfe dann aber doch. Scheint sich ein bissle vor den Tieren zu fürchten, denn sie macht keinerli Streichelanstalten.

* Versteht auch kleine Aufforderungen, hat aber nicht immer Lust, ihnen nach zu kommen, es sei denn, es geht um ihr Lieblingsspielzeug, den Ball.

* Babbelt viel aber leider auch unverständlich. Spricht uns aber nicht direkt an, sondern redet vor sich hin.

* Kommt in regelmässigen Abständen hergerannt, um kurz zu Kuscheln und sih einen Kuss ab zu holen.

* Ist "Fingerfood" problemlos selbst, macht aber keine Anstalten, den Löffel selbst zu nehmen.

 

Zur Zeit sind die zwei einfach zuckersüss, strahlen und lachen viel!
Allerdings hab ich manchmal die Befürchtung, dass sie mit ihren 15,5 Monaten anderen Kindern in dem Alter weit hinterher sind…

Ob sich das noch aufholen lässt?

Die Prinzzessinnen haben ja einige Kinderbücher.
Die sind auch nett gemacht und sicher pädagogisch wertvoll.

Leider interessiert das die Damen nicht im eigentlichen Sinne, sondern Bücher werden genutzt, um zu testen, wie lange sie halten und wie gut man sie essen kann.
Schade eigentlich.

Wie kann ich den Weibsen das Angucken näherbringen?

Versuche diesbezüglich scheiterten entweder an der Schwester, die das Objekt der Begierde an sich riss oder das Buch wurde (flüchtend) einem intensiven Geschmackstest unterzogen.

Sina trinkt alleine!

Wenn sie Durst hat, schnappt sie sich den mit Saftschorle oder Wasser gefüllten Schoppen und trinkt mit Freude.
Auch wenn man zu ihr sagt, sie soll Trinken kommen, wirft sie jedes Spielzeug weg und galoppiert zum Tisch!
Mittlerweile hat sich auch gelernt, den Schoppen nach Stillen des Durstes wieder auf dem Tisch ab zu stellen und läuft nicht mehr mit ihm durch die ganzen Zimmer.

Nun gilt es noch, das selbe Mina bei zu bringen, was diese aber nicht wirklich will.