Schön, wenn die Kinder selbständiger werden.
Passiert das aber regelmäßig des nächtens zwischen 3 und 4 Uhr und hat zur Folge, dass die Damen gestriegelt und in vollständiger Montur nach Frühstück verlangen, wünscht man sich eigentlich noch ein paar Stunden Schlaf.
Verstehen kann ich das schon: Sina muss zur Toilette (sie ist nachts trocken), denkt, es wäre schon Tag (aufgrund der morgendlichen Dunkelheit kaum vom Tag zu unterscheiden), weckt ihre Schwester und die Party kann beginnen.
Woher soll sie wissen, dass es erst nacht um 3 o.ä. ist?
Nachdem ich das jetzt 5x mitgemacht habe, dachte ich: damit muss Schluss sein.
Also beriet ich mich mit meiner allerbesten Freunden, wie man dem nächtlichen Treiben Einhalt gebieten kann.
Wir kamen zu dem Entschluß: ein Signal muss her, was den Kindern verständlich mitteilt, ob es Tag oder Nacht ist.
Es fielen die Stichwotre “Nachtlicht” und “Zeitschaltuhr” und dann hatten wir es.
Man nehme:
1 rote Lampe in Form eines Gummibären (die schon seit Jahren nur zur Deko an der Wand hängt)
1 neue Birne für o.g. Objekt (die alte war hinüber)
1 Zeitschaltuhr
Ablauf:
- den Bären funktionstüchtig machen, Funktion kontrollieren.
- die Zeitschaltuhr stellen und so einrichten, dass sie den Bären ab 6 Uhr für 30 min zum leuchten bringt (am Wochenende stelle man sie auf 
- das Ganze kindersicher installieren
- die betreffenden Kinder über den Sinn des Objekts informieren:
° wenn der Bär nicht leuchtet ist es Nacht.
° wenn der Bär leuchtet, ist es Tag und ihr könnt aufstehen.
Überflüssig zu erwähnen, dass das super geklappt hat.
Die Kinder können somit auch perfekt den Wecker ersetzen (MAMAA, aufstehen, der Bär leuchtet!!!). 
Und auch wenn die Kinder früher wach sind: sie warten wirklich, bis der Bär leuchtet und stehen erst dann auf!
Hier noch ein kleines Bonbon… gesammelte Kindersprüche.
…to be continued…
Zu schnell getrunken führt zu Schluckauf. Ich hickste so vor mich hin.
M (4,5): Mama, jetzt hast du Aufschluck.
S (4,5): Ich sag Bescheid, wenn mich jemand ärgert!
Mama: Wer ärgert Dich?
S: Ich weiss noch nicht.
M (4,5): wir machen eine Party. Aber die muss jetzt wieder eingeschaltet werden!
S. Hat mir erfolgreich ein Pflaster auf meine wieder offene Wunde an der Schulter geklebt: “So, Mama, jetzt hab ich dich verhandelt.”
S (4,5) im Gedenken an Omi und die leckere Lasagne geniessend: “Omi kann im Himmel nicht kochen. Da fällt der Topf runter.”
M: ich schwitz im Auge.
Gerade ist ein Düsenjäger mit gehörigem Krawall übers Haus gefegt. Wir erschraken ordentlich.
S: “Wenn der das nochmal macht, kriegt er von mir Ärger!!!”
S (4,5 J): Ich hab ein Aua am Bein, weil ich hab vorher Fußball geballt.
Deswegen: Mama, ich bin so glücklich, dass du da bist! (M. 4,5 J) ♥
S gerade: Oh, ich hör Tatütata! Vielleicht hat jemand ein Blut! Oder ein Ei gebrochen!!!
S (4): “Wer war das? Wer hat hier gegähnt? Ach, der Schmetterling war`s !”
Da es ja so mancher bedauert, nix mehr über die Weibis zu lesen, schreib ich doch mal wieder ein paar Neuigkeiten.
* Die Damen beherrschen mittlerweile das Fahrradfahren. Natürlich ohne Stützräder. Allerdings haben sie mit dem Lenken und Bremsen noch so ihre Probleme, die man aber mit Knie-Protektoren deutlich abmildern kann.
* Die Herausforderung “Alleine-in-den-Kindergarten-laufen” haben sie bravourös absolviert. Glücklicherweise kann ich am Hintereingang warten und sehen, ob sie auch heil ankommen. Sowas stärkt das Selbstvertrauen aller Weibis in der Familie.
* Sina braucht nachts eigentlich keine Windel mehr, besteht aber noch drauf, wie sie sagt “zur Sicherheit, weil sie nicht in einem nassen Bett schlafen möchte!”
* Zählen klappt immer besser. Auf deutsch fehlerfrei bis 20. Auf Englisch bis 10. Allerdings fehlt die Koordination vom Zählen zu den Zahlen (schwer zu beschreiben, aber erkrankungs-typisch).
* Natürlich schreib ich hier nur die “guten” Ereignisse. Über die anderen darf ich von Amts wegen nichts schreiben. Und ich möchte es auch nicht.